27.04.2014
*Sommerfest 13.06.2014, Dänische Zentralbibliothek*


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KUNSTLABOR
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Forschungsberichte

 

2. Bericht der Forschungstätigkeiten 

und Aspekte für  das Projekt NEXUSPRO2017 /

Limerick LSAD - MA-SPACE Programm / Irland / März/April 2014

von Markus J. Herschbach 

Neben der sich wöchentlichen  wiederholdenen seminaristischen Tätigkeit von Mittwochs bis jeweils Freitags (ganztägig), die mit Übungen, Tutorials und Diskussionsrunden  gefüllt sind, waren die nachfolgend beschriebenen „Lectures“ wieder besondere Highlights, die unterschiedliche Aspekte im Kontext von Kunstprojekten in sozialen Kontexten beleuchten konnten.

Morley & Flanagan fokussierten insbesondere auf die Schwierigkeiten den dokumentarischen und damit den versuchten objektivierten Blick in solchen Projekten zu generieren und diesen zu angemessen zu visualisieren.

Auch wieder ging es wieder um angemessenen Umgang mit den Teilmenehmeren solcher Workshops und ethische Fragestellungen , wie bsplw. die Frage nach  dem „Ownership“ von Geschichten, oder visualisierbarer Biografien von Teilnehmern solcher Projekte. Wer hat den eigentlichen „Benefit“ dieser Projekte? Wo liegt die Verantwortung der künstlerischen Vermittlung? Wie können soziale Gegebenheiten angemessen visualisiert werden?

 

Megs Morley & Tom Flanagan 5. März 2014

Megs Morley und Tom Flanagan sind bildende Künstler aus Galway, ca. 100 Km nördlich von Limmerick in Irland. In ihrer gemeinsamen künstlerischen Praxis erforschen sie in erster Linie die kulturellen und politischen Kontexte. Ihre Forschungs- und Ausdrucksschwerpunkte  sind Websites, erweitert durch Kunst-Filme, Dokumentar-, Spiel -und Experimentalfilme. Ihr Ansatz,  sich mit Film und Video auf vielfältige und experimentelle Weise auseinanderzusetzen, spielt in den Bereichen von Fiktion sowie non-Fiction-Feldern bis hin zu dokumentarischen Arbeiten.

Die Arbeit ist eine selbstreflexive Untersuchung im Medium Film welche versucht, Rezeptionen der Dokumentation, politisch komplexer Websites und ihrer Bezüge zueinander. Hier fokussiert ihre Arbeit auf die Beziehung zwischen den Bildern, den Geschichten und den Erinnerungen die hiermit verbunden sind. Ihre Arbeiten wurden national und international sowohl im Kontext von Galerien und Filmfestivals gezeigt. Neuere Einzel-und Gruppenausstellungen sind ua : Galway Arts Centre , im Juni 2011

( Solo) , Rencontres Internationales Paris : Centre Pompidou November 2011. " Eine Reihe von Navigations " von Seamus Kealy , The Model, Sligo kuratiert. Demnächst: Rencontres Internationales : Berlin - Juli 2012 Meerjungfrau Kunst , Wicklow, ( Solo) 2013 . Öffentliche Kommissionen gehören " Aughty , einen Film in vier Teilen" ein Art Spielfilm , finanziert Aughty Public Art Projects und Galway County Council , im Juli 2012 in Betrieb genommen.

Baroni´s Zugang ist ein philosphischer über Diderot, Schiller, Ruskin beschrieb er Weg e sozialer Verantwortung der Künste in einer neoliberalistisch geprägten Welt. Dabei fokussierte er vor Allem auf der Überwindung der durch Klassen geprägten Gesellschaft zu einer  durch „human capital“ geprägten Gesellschaftsordnung.

Er thematisierte hier insbesondere Aspekte von Kunst – und Kulturprojekten und den unterschiedlichsten Interessen und Interessensgruppen , die in solche Projekte involviert sind. Dies ist ein wichtiger transferierbarer Komplex, der die Kunst- und Kulturprojekte im deutsch-dänischen Grenzland betrifft. Unterschiedlichste Interessen und Motive kulminieren in den Projekten. Dieses haben die umfnagreichen qualitativen Analysen im Arbeitspaket 2 jetzt schon gezeigt, auch wenn diese noch nicht endgültig ausgewertet worden sind.

Bassam El Baroni am 26. März 2014 während der Lecture

 

Bassam El Baroni ist Kurator und Kunstkritiker geboren Alexandria ( Ägypten ).

Im Jahr 2005 war er Mitbegründer des gemeinnützigen Kunstraumes Alexandria Contemporary Arts Forum ( ACAF ) und fungierte als ihr Leiter bis Dezember 2012 .

Im Jahr 2010 wurde er Co-Kurator der Manifesta 8 , Murcia ( Spanien,) und ist derzeit Doktorand in der Programm des Goldsmith College/ University of London (Curatorial/Knowledge program at Goldsmiths, University of London) Bassam hat als Kurator für die 36. Auflage des Internationalen EVA  in Limerick in Irland im Jahr 2014 ernannt worden.

Darüberhinaus gehende Tätigkeiten waren ein weiter Vortrag über das Forschungskonzept von NEXUSPro2017 an der Limerich school of Art an d Design im Master Programm der „social engaged  Arts“ und die Darstellung der spezifischen Herausforderungen an solche Kunst- und Kulturprojekte im deutsch –dänischen Grenzland in der Praxis.

Eine zweistündige Lecture zu Fragen des Projektmanagements im Kontext der Diskussion; „Was macht ein qualitativ gutes KuK-Projekt aus ?“ wurde von mir geleitet.

Als Diskussionsbasis  galten die Grundannahmen des MA SPACE Programmes (siehe unten) einer Übung, als auch der von mir ausgearbeitete Fragenkatalog (im Anhang), dessen Beantwortung noch in der Forschungsarbeit einer Analyse unterzogen werden muss.

 

M.J.H., Limerick, 27.März 2014

 

Was ist soziale Praxis der Kunst Im Verständnis des MA SPACE Programmes?

Der Aus der Kunst– und Design Praxis entwickelte  Ansatz sieht künstlerische Interventionen im gesellschaftlichen Kontext und im Zusammenspiel mit den gerade fokussierten Gesellschaftsformen.  Die Idee ist Zielsetzungen breit anzulegen, was die konkreten künstlerischen Ziele, die Einbindung in Netzwerke als auch die daraus entstehende kulturelle Praxis angeht.

Dabei handelt es sich im Sinne demokratischer organisierter Beziehungen, Stichworte sind hier Partizipation und Kollaboration,  gemeinschaftliche auf Nutzung von „Experten-“ und „Laienwissen „  basierende Projekte zu initiieren.

Dabei geht es auch immer um einen fragenden, forschenden Zugang zum sozialen Umfeld, einer wertschätzenden Haltung gegenüber Differenzen und einem offenen Austausch von Werten, Wissens und Fähigkeiten  innerhalb des „Environments“ auszumachen. Diese „Environments“ können  sich auf  Familie, Arbeitsplatz, Regionen und Grenzlandregionen beziehen.

So kann nach der Auffassung der MA SPACE Initiatoren eine kreative Umwelt gestaltet werden

 

Was ist “creative Environment“?

MA SPACE beruft sich auch  auf das Strategiepapier der “European League of Institutes of the Arts“ aus Jahre 2008;

Die Institution( ELIA ) ist eine unabhängige Mitgliederorganisation , die rund 350 Kunsthochschuleinrichtungen in 45 Ländern umfasst. Sie wurde im Jahr 1990 gegründet, um professionelle künstlerische Ausbildung zu fördern und fungiert als Plattform für Diskussionen und Austausch auf europäischer als auch auf lokaler Ebene. ELIA wird von der Europäischen Kommission finanziert.

Vgl. Quelle: www.en.wikipedia.org/wiki/European_League_of_Institutes_of_the_Arts

 

" Künstlerische Forschung und Entwicklung ist untrennbar mit der sich verändernden Rolle der Künstler*innen und der Kunst innerhalb der europäischen Gesellschaften verbunden. Es gibt einen starken Trend in der Kunstpraxis, der sich weg

klassischen Wegen in den öffentlichen Raum hin bewegt.

Performer*innen, Designern*innen und visuelle Künstler*innen spielen Schlüsselrollen in interdisziplinären Projekten, aber auch Kuratoren , Architekten, Soziologen und Stadtplaner und anderen Fachrichtungen arbeiten in zunehmend kollaborativ in komplexen internationalen „social Environments“ zusammen.

Hierzu ist es ein integraler Bestandteil dieser neuen Arbeitsweisen und Bedingungen , das Künstler*innen  in ihrer Ausbildung  auf diese Anforderungen hin ausgestattet werden um neues Wissen zu generieren, zu gestalten und dieses sowohl in wissenschaftlichen als auch  öffentlichen Bereichen einzubinden.“

(Eigene Übersetzung aus: die The European League of Ins2tutes der Künste - Strategiepapier vom Mai 2008)

 

 Was sind „Communities of Practice“?

Es geht immer um Gruppen von Menschen, die eine Anliegen, eine Leidenschaft teilen, eine kommunikative Praxis von der sie , die Menschen, erfahren haben das wenn sie es gemeinsam und regelmäßig praktizieren zu einer Verbesserung der Ist-Situation führt.

Es geht um interaktives Lernen, um von Künstler*innnen initiierte Prozesse neuer  Lernformen, Ausdrucksformen oder gemeinsamen Lösungsstrategien.

Dabei  handelt es sich auch um den Austausch von unterschiedlichstem Gruppen(wissen) und Netzwerken ganz unterschiedlicher Mitglieder, wie etwa Schüler*innen und Ingenieure, Chirugen und Techniker,  Mehrheiten und Minderheiten usw., immer getragen von dem Ziel  einander zu helfen und gemeinsam bessere Lösungstrategien zu entwickeln als dass das eine Gruppe alleine leisten könnte.

 

Questionaire for Students in MA Space Programm / March 2014-03-18

Just imagine you have to plan a socially engaged bordercross Art project, at  the „border“ Southern/Northern Ireland.

Write down a small concept what will happen in this Project!  Maximum word count ½ an a4 page.

Please describe the "bordercross project" and  give it a „project title“. 

Take your time, feel freethere are no wrong or right answers!!!

The questionaire will anonymised !

 

Here are some Questions about this topic:

1 What were your thoughts , when you planned the cross border project  (in the Area South-North Ireland  or County Border, or International Border etc)?

What are one of the first ideas, motives, topics....?

Please describe!

2. How will you start it?

3 What situation(s) was(were) a trigger for the project? On which Background/Ideas/ Thougths is the project grounded? 

4 What do the (for instance South –North) cultural differences (cultural diversity) mean for your work as an artist (educator) *?

How will they influence the practical work?

5 What role will art play in your project? How will  you use the fine arts in the project(s)?

6 What  will the participants ‚learn‘ (gain) from the projects? Can you describe how you achieve that?

7 Do you think it is possible/ that you will be able to find differences in the art results in consideration of the to different cultures either side of the border?

8  In which way should the participants  gets involved? Describe !

a) Will  there be differences in dealing with each other from North and South of the  border?

b) What situations can create particularly positive (cultural) exchange?

c) What could be conflict or exclusion moments? If there might be, describe ?

9 Which  reactions will you expect  for your project?

- From the Participants

- From Parents/ Youth/ Older People

- Of  the Press

- Others

10. Did you think about how to evaluate the project(s)?

If so, how will the „rating scale“ look like?  

11. What elements will be supportive for the project, which/what will hamper the project?

Which institutions, which structures should support the project or which ones are  

 dangerous and can disable it? Please describe.

12. What will be really problematic in those projects for you?

What could be dissatisfying?

13. Do you know similar projects in your environment?

If so, what are the topics?

14. Do you want to add something?

 

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1. Bericht der Forschungstätigkeiten 

und erste relevante Aspekte für das Projekt NEXUSPRO2017  

Limerick LSAD - MA-SPACE Programm / Irland / Februar / März 2014

von Markus J. Herschbach

 

Limerick School of Art and Design                 http://www.lit.ie/lsad/News/New%20LSAD%20Website.aspx

 

Seit dem 6. Februar nimmt der Autor, als Gastwissenschaftlicher,  an dem Master Kursprogramm „MA- SPACE“  für das Projekt NEXUSPro 2017 an der

School of Art & Design in Limerick in Irland teil.

Das gegenwärtig stattfindende Modul 3 der Praxis - Analyse fokussiert auf die Kontextualisierung verschiedenster Kunst- und Kulturprojekte in sozialen Kontexten und versucht Aspekte und Beobachtungsstrategien zu entwickeln, inwieweit diese in den jeweiligen sozialen Umfeldern assimiliert werden.

Weitere Informationen zur Studienstruktur:

http://www.lit.ie/Courses/MASPACE/default.aspx

 

Im Modul 3 richtet sich der Blick auf konkrete Beispiele sozial engagierter kreativer Praxis und weiterer Fallstudien, ergänzt von Vorträgen und Workshops internationaler tätiger Künstler und Kuratoren, welche im Kontext sozial engagierter Kunst tätig sind als auch auf von Studenten geleiteten Seminare.

Seit 12 . Februar  gab es Vorträge von Gastdozenten aus Irland , den USA und Finnland über die Hintergründe ihrer „Social engaged Art practice“ und deren Bezüge zu anderen zeitgenössischen künstlerischen Positionen und den realen Problemen und Chancen dieser Aktivitäten ihrer Praxis.

Als ein Start- Up kann der Vortrag von Deidre O.Mahony Künstler und Academic (PhD) betrachtet werden.

Ihre Arbeiten beziehen auf  Aspekte der Erhaltung des kulturellen Erbes (Heritage) , den lokalen Naturschutz und Rekonstruktion von Orten in so genannten kleineren Gesellschaften und Minderheiten. Am Beispiel eines alten und vergessenen

„Posthouse„ in einem kleinen Dorf in der Nähe des Burren. (Der Burren ist ein Nationalpark, mit einer Vielzahl historischer und archäologischer Stätten , etwa 6o km westlich von Limerick) .

Macintosh HD:Users:herschbach:Library:Containers:com.apple.mail:Data:Library:Mail Downloads:04FCAE84-889E-4B01-9F17-C524A0087B44:image006.jpgDer von Deirdre O ` Mahonny beschriebene Weg und ihr Konzept , ist mit einigen Ideen  und Konzepten vergleichbar die deutsch-dänische Projekte in meiner Forschung aufzeigen. Andererseits konnten einige  beeindruckende und wichtige Einblicke in neue, kreative Formen, insbesondere  im Bereich der Planlegung solcher Projekte sowie im Gebiet der den Projekten vorausgehenden Feldforschung gewonnen werden. Dies scheint ein zentraler Aspekt  insbesondere für spätere die Motivationsarbeit  der Teilnehmer in solchen Projekten zu sein.

 

   Macintosh HD:Users:herschbach:Desktop:Bildschirmfoto 2014-03-02 um 17.33.29.png

  Mathew Lennon (rechts) und

  Jean Taylor (CO- Programmleiter des MA-SPACE)

 

Der zweite Vortrag von Mathew Lennon ( Matthew Lennon USA, Director of Civic Art & Design Houston Arts Alliance , Texas (USA), Gründer , Kurator und Direktor internationale Projekte seit 1987, u.a. der Horse Heads zusammen Ai Weiwei) hat insbesondere städtische Räume, urbane und suburbane Systeme den Städten  zum Thema. Auch hier spielte das Zusammenspiel  zwischen den eigentlichen Projekten und er Bevölkerung als Ganzes in diesen urbanen Räumen thematisiert. Eine der Leitfragen von Lennon war; Wie wird es möglich möglichst große Bevölkerungsgruppen in solche Projekte zu involvieren und diese über mglw. partizipative Modelle an innovativen Kulturaspekten ihrer Region zu einer positiven und aktiven Teilhabe zu gewinnen.

‘Cities have the capabilities of providing something for everybody, only because, and only when, they are created by everybody’ Jane Jacobs (limerick 2013 economic and spatial plan).

Dies ist ein interessanter Gedankengang,  der allem bei der Vorbereitung von grenzüberschreitenden Jugendprojekten in eher urbanen Räumen berücksichtigt werden sollte. Im konkreten Deutsch-Dänischen Kontext bedeutet dies, schon im Vorfeld soviel Menschen wie möglich einzubeziehen, Minderheiten und Mehrheiten müssten in diesen Prozessen in inkludierenden Verfahren eingebunden werden.

‘Cities are the places where people meet to exchange ideas, trade or simply relax and enjoy themselves. A city’s domain-streets, squares and parks-is the stage and the catalyst for these activities’ Richard Rogers (limerick 2013 economic and spatial plan)

Eine solche Auffassung von Kunst – Bildungsprojekten könnte ein wichtiger Aspekt der Veränderung sein;

Übersetzt in den Kontext von Kunst- und Kulturprojekten im Deutsch –d+anischen Grenzland:

 " Jugend Kunst -Projekte sind die Orte, wo die jugendlichen Akteure ihre Ideen austauschen, diese in konkrete  Handlungen transformieren, gespeist aus Traditionen, eingeübter Muster und noch zu gestaltenden Zukunftsentwürfen, sie sind aber auch Räume der Entspannung  und des Genusses und  Räume des Austausches. Begegnungen an ihren divergierender (durch solche Projekte evozierter  Räume) in der Grenzregion als ein Ort oder besser einen Raum für echten Dialog, der gestaltet werden muss .

Hierzu könnten solche Projekte grenzüberschreitenden Projekte essentielle Beiträge leisten.

„A good place is always a laboratory. The status quo is for amateurs „ Mathew Lennon, LSAD, February 2014

(http://www.clarelibrary.ie/eolas/cominfo/arts/groundup/lennon.html)

 

" Ein guter Ort ist immer ein Labor. Der Status quo gehört den Amateuren " Mathew Lennon, LSAD , Februar 2014 (Eigene Übersetzung)

Ein weiterer Vortrag am 26. Februar mit der finnischen Künstlerin Tea Mäkipää befasste sich insbesondere inwieweit Projekte und ihre konkreten Maßnahmen in öffentlichen Räumen im Kontext der ethischer Verantwortung  gesehen werden müssen.

Die Rolle des/r Künstlers*in und des/r Kunstvermittlers*inals  als "Schöpfer*in" in den sozialen Umgebungen stellt die eine Vielzahl von grundlegenden Anforderungen, dies ist ein nicht zu unterschätzender Bereich  für jene Kunst-Bildungsprojekte in der deutsch-dänischen Grenzregion und stellt auch hier gerade vor dem Hintergrund unterschiedlicher kultureller  Traditionen im Bildungsbereich eine Herausforderung dar.

 

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„Creative-Pratice in a social Environment“- Übungen in einer „urbanen“ Umwelt/ Limerick

 

Am Freitag, den 21. Februar bestand die Möglichkeit an einem Informationsseminar für das Master- Programm für Kunst und Design im außerschulischen Bildungswesen  teilzunehmen.

Diese bestand in einer allgemeinen Präsentation des MA –Programmes gefolgt  von einer offenen Diskussionsrunde, welche von den Programm-Tutoren begleitet wurde.

Dieses Seminar zeigte die enorme Vielfalt und auch deutliche Unterschiede im

Kunst –Lehrer (Vermittler)- Bildungssystem in den Ländern Dänemark , Irland und Deutschland .

Für weitere Informationen sei auf die Webseite verwiesen:

http://www.lit.ie/lsad/courses/mastersineducation/index.html

 

Deutlich wurde hier , dass der Bildungshintergrund der verantwortlichen Akteure in solchen Projekten (Künstler*innen, Kunstlehrer*innen, Pädagogen*innen, etc..) eine einen entscheidenden Unterschied in der Fokussierung ausmacht . Dies betrifft die Phase der Entwicklung ebenso wie die eigentliche Durchführung solcher Projekte. Die unterschiedlichen Ansätze aus den Künsten, den Bildungswissenschaften oder solcher aus der Tradition der kulturellen Bildung führten zwangsläufig zu vielen beachtlichen Diskussionen  und Reflexionen. Hier ist ein entscheidender Aspekt für Kunst- und Kulturprojekte im deutsch-dänischen Grenzland angesprochen – Denn nur wenn diese eine Berücksichtigung in der Planung, Konzeption und Durchführung solcher Projekte berücksichtigt werden sind qualitative absehbare und positive Impacts, im Sinne von interkulturellem Dialog, denkbar.

Neben eine Vielzahl der Veranstaltung fanden diverse Workshops, Seminare und Übungen mit den MA-SPACE  Teilnemhmer*innen statt.

Es konnten an zwei  Tagen Vorträge für die MA-Studenten über meine PhD-Forschungsarbeit als Teil des  Projektes NEXUSPro2017  im Rahmen von Interreg A4 gehalten werden und Beispiele und Projekte aus der deutsch-dänischen Grenzregion gezeigt und diskutiert werden.

 

M.J.H. Limerick , 2 . März 2014